Alternativtraining Orientierung

Tümpeltaucher orientieren sich im Kurpark

Zum diesjährigen ersten Alternativ-Training zwischen der Hallenbad- und Freibad-Saison trafen sich am 08.05.2018 die Tümpeltaucher im Kurpark Bad Camberg zu einem Orientierungskurs. Durch unseren Tauchlehrer und ersten Vorsitzenden Jan-Ole wurden zunächst die Grundkenntnisse zum Thema Orientierung mit dem Kompass vermittelt. Anschließend konnte das gerade Erlernte anhand eines abgesteckten Parcours ausprobiert und geübt werden, bevor es „Ernst“ wurde. Durch Einschränkung der Sicht anhand eines Handtuchs oder Kissenbezuges musste der Parcour letztlich nur mit Hilfe des Kompass erneut durchlaufen werden. Mit viel Spaß an der Sache haben aber alle Tümpeltaucher – ob Jung oder Alt – erfolgreich den Parcour geschafft.

 

Antauchen 2018

Zum diesjährigen Antauchen am 22.04.2018 trafen sich am Baggersee in Diez aufgrund Krankheit/Verhinderung nur eine kleine Gruppe der Tümpeltaucher. Stellvertretend für den Verein eröffneten Sascha, Willi und Sev die Tauchsaison trotz der kalten 6 Grad Wassertemperatur mit einem 30 Minütigem Tauchgang, während Katrin den Tauchgang während eines Sonnenbades beobachtete.

Begleitet durch zahlreiche Frösche und deren Quak-Konzert wurde es somit zwar zu einem kalten, aber schönen Tauchgang.

Atlantiktauchen und ein paar andere Gedanken

Der Urlaub auf der Azoreninsel Faial geht zu Ende, die Sonne lässt das Meer glitzern und im Hafen fährt ein Container-Kran die Kaimauer entlang.

Die Insel hat mir gefallen.

Horta als Hafenstadt ist noch nicht zu groß, und es gibt auf jeden Fall genügend Cafes und Restaurants zum Essen. Ausflüge auf dem Trockenen kann man auch ein paar schöne machen und wem Faial dann zu klein ist, der fährt eben mit der Fähre mal rüber nach Pico.
Da ist dann auch noch vieles, das sich an Land machen lässt. Haben wir gestern gemacht.
Und dabei kamen mir dann auch ein paar Gedanken zum Tauchen in dieser Gegend.

Atlantik

Kein Ententeich der bei den ersten Sonnenstrahlen Temperaturen wie eine Badewanne entwickelt. Das “sanfte” Schaukeln der Wellen ist gerne auch mal in 18 Metern Tiefe noch zu spüren und auf den Fährschiffen gibt es Tüten Spender. Klasse hierbei: die Tüten haben direkt angeschlossen einen Trichter.
Wer jetzt fragt wozu, der hat’s nicht besser verdient. 🙂

Es empfiehlt sich das volle Neopren Ornat. Also Overall mit Weste darüber und Kopfhaube auch noch dran. Handschuhe können nicht schaden. Halb- oder ganz Trocken sind außerhalb der Hochsaison auch kein Fehler.
Und wer wissen möchte wie sich die Schnecke auf der Schildkröte fühlt, der darf gerne mal die Nase um die nächste Strömungsecke strecken. Aber aufpassen das das Maskenband richtig sitzt. Der Riffhaken findet in den riesigen Felsen auch nicht immer sofort einen Halt.

V.b.F. sind hier eher nicht angesagt, dafür lohnt es sich, unter jeden Stein zu schauen. Kann nämlich sein, dass man anders gar nichts zu Gesicht bekommt. Dafür ist die Landschaft unter Wasser oftmals grandios.
Steile Felswände, Lava Gebilde die von der wärmeren Vergangenheit zeugen und gerne auch mal schöne Grotten die unter Umständen tatsächlich zu Höhlen werden. Das ist dann aber nix für Sporttaucher.
Trotzdem, die Grottenbereiche sind schon überwältigend und hier vor Faial waren sie das interessanteste das wir getaucht sind.
Eine davon als Kindertagesstätte für Adlerrochen. Nicht mehr als 30cm hatten die Kleinen, dafür waren sie sehr zahlreich und auch nicht wirklich scheu.

Großfisch geht natürlich hier auch.
Am einfachsten man hängt sich an einer Leine im Blauwasser unter das Boot und wartet.
Wir haben bei ausgelegten Ködern auf dem Boot gewartet. Nach einer Stunde waren sie da und so sind wir anschließend mit 5 Blauhaien ca. 45 Minuten auf Tuchfühlung getaucht.
Bei Wellen von bis zu 3 Metern war aber das Abhängen am Seil unterm Boot kein easy Dive und die Wunden und Schwellungen an 2 Fingern der rechten Hand sind auch 5 Tage später noch zu spüren.
Als ich einen der Mittaucher unter mir ein wenig auf Abstand halten wollte, entpuppte dieser sich als 2 Meter Blauhai. Der Irrtum war uns beiden unangenehm und wir beschlossen, es auf sich beruhen zu lassen.

Mobulas (eine Manta Art) wären auch möglich gewesen. 2,5 Stunden Ausfahrt mit dem Schlauchboot, am Seil darunter dann abhängen und warten bis die Tiere sich zeigen.
Anschließend wieder 2,5 Stunden auf dem Schlauchboot zurück. Und das Ganze zum Schnäppchenpreis von 225,- /Person.

Atlantik

Kein Indoor-Tauchzentrum und auch nicht mit dem Roten Meer, der Karibik oder der Südsee vergleichbar.
Was mir persönlich nicht gefällt, und es kann an meinem Alter oder der Gegend hier liegen, ist der Trend, dass Tauchen wohl nur noch ein Geschäft ist. Am Hafen, sowohl auf Fajal als auch auf Pico, stehen einige Buden die auf die Tauchbasis machen. Sieht aus wie ein Weihnachtsmarkt oder die Gartenhaus-Ausstellung bei OBI. Glühwein gab es aber keinen.

Die Ausfahrten erfolgen hier, wie an vielen anderen Orten, mit Schlauchbooten. Maximale Gästezahl bei minimalem Komfort.
Sonnenschutz gibt es keinen und zum Anlegen des Gerödels ist die Toleranz aller gefragt. Wechsel der Flaschen ist ebenfalls eine Herausforderung. Zwar würden die Guides das machen, aber das ist nicht mein Ding. Ich packe immer noch gerne selbst mit an.

Überhaupt das Personal. Oftmals nur angestellte Saisonarbeiter und den Besitzer der Basis trifft man gar nicht mehr persönlich. Falls es ihn den überhaupt noch gibt und es sich nicht um eine Gesellschaft oder gar eine AG handelt.
Die Jungs hier waren ohne wenn und aber in Ordnung, aber wo gibt es sie noch? Die Tauchbasis vom Taucher für Taucher? Mit einem gemütlichen Holzboot auf dem man auch bequem die Oberflächenpause verbringen kann? Ich leg’ auch gerne mit Hand an, und wenn auf der Basis dann alles aufgeräumt ist, dann darf’s dort auch gerne noch ein Deko-Bier sein.

Gibt’s das noch?

Gregor

Vereinsfahrt 2017

Vereinsfahrt nach Ibbenbüren zum Natura Gart
Die Tümpeltaucher haben dieses Jahr ein etwas außergewöhnliches Tauchziel gewählt.
Der Unterwasserpark ist der Weltweit größte angelegte Tauchsee mit 6000 m². Wir konnten ein 300m langes Höhlensystem ganz entspannt betauchen . Oder wer sich als Forscher fühlen wollte erkundete versunkene Tempel mit riesigen Statuen. Riffs und Schiffswrack durften auch nicht fehlen, dazu riesige Störe die einen umkreisten und wie Haie anmuteten. Der Ein- und Ausstieg war bequem und unter Dach. Bei schönstem Wetter konnten wir anschließend die Seerosen auf dem Teich bestaunen. Die Tümpeltaucher fühlten sich rundherum wohl und werden gerne wiederkommen.

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Weitere (Video-)Eindrücke gibt es hier:

https://www.dropbox.com/s/7sr1lruqibfqj52/St%C3%B6re3.mp4?dl=0

https://www.dropbox.com/s/odof1wroj2t7tpg/Wrack1.mp4?dl=0

https://www.dropbox.com/s/mabsx1klhbk4pcb/St%C3%B6re1.mp4?dl=0

 

Schwimmbadfest 2017

Tümpeltaucher betreuen nahezu alle Attraktionen
Sehr aktiv zeigten sich die Taucher in diesem Jahr. Sie übernahmen die veranwortliche Betreuung für folgende Stationen:

  • Zorbing Balls
  • Jengaturm UW
  • Tauch-Parcours
  • Reifen -Parcours
  • Hüpfburg
  • Krake
    und natürlich
  • Tauchen mit Gerät

Hier ein paar Eindrücke:




Antauchen 2017


Camberger Anzeiger veröffentlicht Foto (oben) vom Antauchen im Mai 2017 mit folgendem Text:

Saisonauftakt der Tümpeltaucher im Baggersee
Der Tauchverein Tümpeltaucher Bad Camberg eröffnete mit einem Ausflug zum Diezer Baggersee die Feiluftsaison. Bei kühlem, sonnigem Wetter zog es nur wenige Tauchvereine an den See. Die zwölf Tümpeltaucher (unser Foto) hatten das Gewässer in der früheren Residenzstadt somit fast für sich allein. Tauchen ist ein Sport für jede Altersgruppe. Beim TVT sind die jüngste Inhaberin eines Tauchscheins 14 Jahre alt und das älteste aktive Vereinsmitglied 63 Jahre alt. Das Training im Freibad Bad Camberg findet immer dienstags 18:45 Uhr statt. Tauchinteressierte werden gebeten sich für ein Probetraining vorab per Email unter der Adresse Vorstand@tuempeltaucher.com anzumelden. di/Foto: Sonja Janßen

 


Gegenseite Hilfestellung beim Ein- und Ausstieg ist immer willkommen.

Winterwanderung 2017


Das Foto oben wurde am 2.März im Camberger Anzeiger mit folgendem Text veröffentlicht:

Die “Tümpeltaucher” halten sich an Land fit:
Die Mitglieder des Tauchvereins Tümpeltaucher Bad Camberg halten sich auf ihre ureigene Weise fit. Um im Winter nicht an Kondition zu verlieren, trainieren die Taucher regelmäßig dienstags um 19:45 im Hallenbad im Bürgerhaus Kurhaus in Bad Camberg. Zusätzlich trafen sie sich nun zu einer Wanderung mit Kinderwägen und Hunden nach Niederselters (unser Foto). Dabei hatten große und kleine Kinder Freude den Wegesrand zu erkunden. Der leichte Sprühregen konnte der guten Stimmung nicht schaden. Im Restaurant “Da Luca” am Freibad in Niederselters wurde eine Mahlzeit eingenommen.

Nikolaustauchen 2016

Das Foto oben wurde im Dezember im Camberger Anzeiger mit folgendem Text veröffentlicht:

Tauchen im Diezer Baggersee:
Es war eine Premiere. Zum ersten Mal in der 20-jährigen Historie des Tauchvereins Tümpeltaucher Bad Camberg wurde im Dezember eine Taucheinheit im Baggersee bei Diez unternommen. Nach anfänglicher Überwindung genossen die Taucher (das Foto zeigt die Gruppe mit vorweihnachtlicher Kopfbedeckung) die gute Sicht in dem sieben Grad aufweisenden, kalten klaren Wasser. Im Anschluss an das erfrischend-schöne Taucherlebnis konnten sich die Wassersportler beim Mittagessen in einer Gaststätte wieder aufwärmen.

Ursprünglich war das Nikolaustauchen von den jugendlichen Tauchern eingefordert worden. Unschwer ist aber unten zu erkennen, dass letztlich doch die ältere Generation die aktiven Taucher stellten.

 

Vereinsfahrt 2016 an den Attersee

Als Ziel für die Vereinsfahrt 2016 entschieden wir uns für das Salzkammergut in Österreich. Wir (Silke, Sonja und Frank) machten uns am 19.08.2016 auf die Anreise nach Weyregg am Attersee, wo wir in der „Bachtaverne“ untergebracht waren und gleich bei unserer Ankunft vom Inhaber Mario Kalleitner mit einem Kaffee begrüßt wurden, was nach 16 (Dauer-) Baustellen auf der Hinfahrt sehr angenehm war.

underpressure

Wir waren die ersten Tümpeltaucher vor Ort und suchten nach einem Bezug unseres Zimmers die angeschlossene Tauchbasis „Under Pressure“ auf. Gregor Bockmüller „Bocki“ wies uns dort in die geeigneten Einstiegsstellen für die nächsten Tage ein. Nach und nach stießen Severine und Sascha, Silvia und Reimund Brodel (!), Bernhard und Simon, Gregor und Ute und am nächsten Tag Wilhelm dazu. Die Tümpeltaucher waren meistens in der Bachtaverne oder in Zimmern in der Nähe untergebracht, damit – falls gewünscht – ein gemeinsames Frühstück möglich war. Abends wurde immer gemeinsam in der Bachtaverne, einmal auch im Berggasthof Schöberinger Hof mit toller Aussicht auf den See und im Hotel Bramosen – hier waren Gregor und Ute untergebracht – gegessen. Am ersten Morgen scheiterte ein pünktliches Frühstück allerdings an einer verschollenen Bedienung, worüber aber insbesondere Reimund locker hinweggesehen hat.  An den Tauchplätzen gab es die uns bereits ausgehändigten detaillierten Tauchplatzbeschreibungen. Wir sind angesichts von 21 Tauchmöglichkeiten ausschließlich im Attersee getaucht, Gregor und Ute haben einen Eintagesausflug an den Vorderen Gosausee und Severine, Sascha und Wilhelm Tauchgänge in der Traun unternommen. Da wir ausgerechnet am Samstag Badewetter hatten, mussten wir uns an den Tauchstellen gegen die Badegäste behaupten. So konnten häufig nicht genug Parkplätze für alle Taucher gefunden und mussten verschiedene Tauchplätze aufgesucht werden. Wir sind an den Tauchplätzen „Twin Towers“ (zwei aufrecht stehende Bäume), „Dixi“ (Boot), „Schwarze Brücke“ (Steilwand), „Schlierwand“ (Lehmwand), „Hinkelsteine“ (Riesenunterwasserfelsen mit Überraschungen und Glücksplatz) und „Kohlbauernaufsatz“ (Steilwand) gewesen und haben dabei sehr viel Fische in Schwärmen, viele Hechte (Mini- bis Riesenhechte) und viele und sehr schöne Unterwasserpflanzen gesehen. Die Sicht war oben mäßig bis ab acht Metern sehr gut, allerdings erfreuten uns im Tiefenbereich auch Temperaturen von 6 Grad gegenüber 21 Grad an der Oberfläche. An den Tauchplätzen waren wir mit Nasstauchanzügen eher Exoten, da man hier mehr Trockentaucher, meist mit technischer Ausrüstung, getroffen hat. Nach fünf Tauchtagen ging dieser schöne Vereinsausflug viel zu schnell zu Ende und wir mussten schweren Herzens die Heimreise antreten, wobei eine Wiederholung für uns – dann auch mit Miriam – nicht ausgeschlossen ist.